Wem die nackte Betonfassade des Eigenheims ein Dorn im Auge ist, wer seinen PKW im Carport vor der Witterung schützen oder einfach einen hübschen Sichtschutz für den Garten bauen möchte, der wird schnell auf die Vorteile von Rhombusleisten stoßen. Sie werden auch Rautenleisten genannt und lassen sich vielfältig als Verkleidung nutzen. Wir informieren hier über die Einsatzmöglichkeiten, die Besonderheiten und verschiedenen Ausführungen der Rhombusleiste.
Große Auswahl bei Material, Form und Größe
Wer Rhombusleisten als Sichtschutz, Verkleidung für die Fassade oder Einfassung für ein Carport nutzen möchte, der muss sich zunächst für ein Material entscheiden. Dieses Baumaterial ist aus unterschiedlichen Holzarten erhältlich. Unter der großen Auswahl bieten Rhombusleisten aus Lärchenholz besonders viele Vorteile. Diese Holzart ist extrem langlebig und pflegeleicht. Sie lässt sich außerdem ideal verarbeiten und weist eine natürliche Holzoptik in einem angenehm warmen Farbton auf. Neben Lärchenholz wird auch die Douglasie häufig zu Rhombusleisten verarbeitet und überzeugt durch ähnliche Materialvorteile.
Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Schräge der Rautenleisten. Sie kann zwischen 5 und 45 Grad liegen. Besonders beliebt ist eine Schräge von 15 Grad, da diese tief gesteckt werden kann, dadurch ein effektiver Sichtschutz ist und trotzdem für ausreichende Luftzirkulation sorgt. Falls Sichtschlitze gewünscht sind, sollte man zu Rhombusleisten mit einer größeren Schräge greifen. Für die Fassadengestaltung oder einen natürlich wirkenden Sichtschutz aus Rhombusleisten eignen sich Modelle mit gerundeten Kanten. Im Hinblick auf die Länge und Breite sind unterschiedliche Ausführungen für jeden Bedarf erhältlich.
Montage von Rhombusleisten
Damit Rhombusleisten für die Verkleidung einer Fassade, eines Carports oder zum Errichten eines Sichtschutzes im eigenen Garten verwendet werden können, benötigt man eine Unterkonstruktion. Darauf werden die Rhombusleisten anschließend waagerecht verschraubt. Hierbei befindet sich die abgeschrägte und schmalere Seite oben, damit Schlagregen besser ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet. Für das Verschrauben der Rhomusleisten sollte man Holzschrauben aus hochwertigem Edelstahl verwenden und die Löcher vorher bohren. So verhindert man Splitter und Risse im Holz.
Nach der Montage trägt man ein bis zwei Schichten Langzeitglasur auf das Holz auf. Es schützt das natürliche Material vor der Witterung und erhöht dadurch die Nutzungsdauer.
Diese Behandlung sollte nach einigen Jahren wiederholt werden. Grundsätzlich sind Rhombusleisten als Lärchenholz oder Douglasie sehr robust und benötigen im Vergleich zu anderen Holzarten nur wenig Pflege. Deshalb kommt dieses Material vor allem dann zum Einsatz, wenn eine Verkleidung über einen langen Zeitraum genutzt werden soll. Wenn man lange Freude an dem Naturmaterial Holz haben will, sollte man aus Sicherheitsgründen jedoch auch immer an einen Feuerlöscher denken. Mit Rhombusleisten lassen sich die Fassaden von Wohnhäusern, der Garage oder einem Gartenhaus neu gestalten. Sie können jedoch auch für den Bau von Seitenwänden für ein Carport, für einen Gartenschuppen oder zur Errichtung von Sichtschutz am eigenen Grundstück genutzt werden.
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