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Duschwand oder Duschvorhang: Tipps für einen Wasserschutz in der Badewanne

von Marc Hettenberger

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In vielen deutschen Badezimmern gibt es eine sogenannte Dusch-Bade-Kombination. Wer in der Badewanne duschen will, braucht aber mindestens einen Wasserschutz. Dieser Artikel erörtert die Vor- und Nachteile von Duschvorhängen und Duschwänden und zeigt, wie diese montiert werden.

Duschvorhang oder Duschwand: Was schützt besser?

Grundsätzlich kann man sowohl mit einem Duschvorhang als auch mit einer Duschwand Wasserspritzer beim Duschen effektiv abhalten, sodass danach nicht das halbe Bad unter Wasser steht. Allerdings gibt es große Unterschiede bei der Montage. Insbesondere für atypische Badewannenbauarten gibt es nicht immer leicht zu montierende Lösungen. Eine Badewannenfaltwand ist ideal geeignet für klassische, rechteckige Badewannen. Für sechseckige oder ovale Bauweisen bietet sich eher ein Duschvorhang an. Wer sich nicht sicher ist, welche Variante für die eigene Badewanne die Richtige ist, kann sich im Toom Baumarkt vor Ort beraten lassen. Der Anbieter verfügt über ein großes Angebot verschiedener Modelle. Zudem steht das geschulte Fachpersonal für spezifische Fragen stets zur Verfügung und erleichtert die Auswahl.

Richtig ausgemessen ist eine Badewannenfaltwand nicht sonderlich schwer zu montieren. Diese Duschwände müssen vielfach nur an einer Stelle (am besten an einer angrenzenden Wand) fest montiert werden und sind dann bereits stabil genug, um regelmäßig auf- und wieder zugefaltet werden zu können. Viele Lösungen sind so konzipiert, dass sie auch auf unterschiedlich große Badewannen passen. Als „Badewannenaufsatz“ werden etwa Komplettlösungen für bestimmte Standard-Badewannengrößen verkauft, die nicht im klassischen Sinne zusammengefaltet werden, sondern mithilfe von Pendeltüren geöffnet und geschlossen werden können.

Am besten ist es, wenn man vor dem Kauf die Badewanne genau ausmisst und eine kleine Skizze parat hat. Duschvorhänge wiederum brauchen lediglich eine genau ausgemessene Haltestange. Die genaue Größe der Vorhänge ist nebensächlich, da sie ohnehin zusammengefaltet werden können.

Bei der Auswahl auch auf die Optionen zur Pflege achten

Duschwände sind nicht immer leicht zu pflegen. Kunststoff-Wände verkalken leicht und müssen regelmäßig gereinigt werden, damit sie nicht zum Nährboden für Algen und Bakterien werden. Seitenwände aus Echtglas sollten nach jeder Benutzung zumindest leicht von Wasserspuren befreit werden, damit sich keine unschönen Flecken bilden, die nur noch schwer zu entfernen sind. Duschvorhänge müssen in der Regel nur kräftig abgespült werden, damit sie lange sauber bleiben. Aber auch hier ist eine regelmäßige Intensivreinigung nötig.

Tipp: Wer seinen Duschvorhang wieder so sauber wie am ersten Tag haben will, löst den Vorhang vorsichtig von den Ösen und wirft das gesamte Teil bei 40 Grad in die Waschmaschine. Dadurch gelingt die Reinigung ganz einfach in wenigen Schritten.

Sofern es das Material zulässt (Vorsicht bei sehr dünnen und billigen Kunststoffen), kann auch etwas heißer gewaschen werden, um zusätzlich Keime abzutöten. Wer sich nicht sicher ist, sollte den Duschvorhang allerdings – wie eine Duschwand auch – ganz normal mit einem Schwamm oder Lappen und etwas Badreiniger behandeln.

Bildquelle Titelbild:

  • Ana Anderson/shutterstock.com

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