Der Garten zählt zu den Wohlfühlorten im Wohnbereich. Es gibt nichts Schöneres, als sich in eine grüne Oase zu setzen, blühende Blumen und die warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Ein schöner Garten ist leider keine Selbstverständlichkeit. Das Anlegen von Beeten, Hecken und Rasenflächen benötigt eine sorgfältige Planung. Hinzu kommt die Auswahl an Gartenmöbeln. Tische und Gartenstühle sollen sich harmonisch in das Ambiente des Gartens einfügen, komfortabel sein und nach Möglichkeit pflegeleicht sein. Mit ein paar einfachen Tipps und einer guten Planung wird der Garten zum Zimmer im Grünen.
Vor dem Gras wachsen die Träume
Vor dem ersten Spatenstich stehen die Kreativität und die Frage, welcher Gartentyp entstehen soll. Gartenratgeber können für die Entscheidung Inspiration bieten. Ein asiatischer Garten hat zum Beispiel eine andere Struktur als eine mediterran gestaltete Fläche. In diese Überlegungen sollten auch das Farbkonzept einfließen und welche Pflanzen gewünscht werden. Die Lage des Sitzplatzes ist entscheidend und wo die sonnigen und schattigen Bereiche liegen.
Die Wahl der Gartenmöbel kann dann harmonisch in das gewünschte Konzept einfließen und das letzte Detail in einem stimmigen Gesamtkonzept sein. Wie bei der Gestaltung der Wohnung sollte ein Grundriss vom Garten erstellt werden und die einzelnen Elemente eingefügt werden. Es lohnt sich, mit Stift und Papier unterschiedliche Formen zu kreieren und eckige, runde und geschwungene Gartenelemente auszuprobieren.
Der Mittelpunkt ist der Sitzbereich
Das Schönste im Garten ist der gemütliche Sitzbereich und dieser sollte im Zentrum der Planung liegen. Ist der perfekte Platz gefunden, so können Beete und Rasenflächen so geplant werden, dass der Sitzbereich schön eingerahmt wird. Bäume mit großen Wuchshöhen sollten nicht zu nah an einer Terrasse stehen. Die Wurzeln können die Terrasse schädigen. Hier sind niedrige Sträucher oder Kübelpflanzen eine gute Alternative.
Blühende Beete für Bienen und Schmetterlinge sind ein schöner Blickfang. Damit die Insekten in Ruhe Nektar sammeln können, ist auch hier etwas Distanz zur Sitzgruppe gut. Nicht zu vergessen sind Wege, die die einzelnen Gartenelemente verbinden. Für das Anlegen von Wegen gibt es unterschiedliche Materialien. Platten, Mulch oder Kies sollten so verarbeitet werden, dass sie beim Rasenmähen nicht stören.
Mauern und Hecken als Sichtschutz
Hecken und Zäune bieten viel Privatsphäre und sind gleichzeitig gute Gestaltungselemente für den Garten. Zäune haben den Vorteil, dass sie sofort nach dem Aufbau vor neugierigen Blicken und Wind schützen. Mauern erfordern etwas handwerkliches Geschick, bieten im Gegenzug ein großes Maß an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Hecken sind die natürlichste Form des Sichtschutzes. Heckenpflanzen benötigen einige Jahre, bis sie eine optimale Wuchshöhe erreicht haben. Interessant sind Gabionen, die je nach Ausführung auch als Kräuterbeet oder als Dekoelement integriert werden können. Die kleinen Hohlräume zwischen den Steinen bieten einen Unterschlupf für Insekten und sind ein angenehmer Schallschutz.
Bildquelle Titelbild:
- Photographee.eu/shutterstock.com