Mai 2011

Datum Wetter Tagebucheintrag
21.05.2011   Es ist mal wieder so weit. Der nächste Eintrag hat lange genug auf sich warten lassen. Ich habe in den letzten Tagen Betonfundamente für das Carport gegossen. Sechs Löcher habe ich an zwei Wochenende gegraben, mit einer Verschalung versehen und anschließend dann mit Beton ausgegossen. Dank unseres Betonmischers ging es ziemlich reibungslos. Immer 8 Schaufeln 0/16er Sand und 2 Schaufeln Zement mit wenig Wasser und dann rühren lassen..

Jetzt muss alles erst mal richtig aushärten, dann kann das Carport gestellt werden. Das liegt ja nun auch schon ein paar Tage hinter dem Haus herum und wartet auf seinen Aufbau. Und unser Trike wird es uns danken, wenn es trocken steht.

Auch sonst hat sich einiges verändert. Ein großer Container steht jetzt auf dem Grundstück und dient als Lagerraum für die Korbflechterei. Der Aufbau hat sich als schwierig erwiesen und ohne die Tatkräftige Unterstützung von Nachbarn wären wir klaglos gescheitert. 5m lange Stahlblechwände sind doch sehr labil, um sie zu zweit an die Bodenplatte zu montieren. Aber zu guter Letzt wurde zu sechst das Dachelement aufgesetzt und der Container stand in seiner glänzenden Pracht vor uns.
Tage später haben wir dann Regale eingebaut und eingeräumt.

Soweit also in aller Kürze das Neuste von uns.

29.05.2011   Am Wochenende haben wir bei schönem Wetter das Carport gestellt. Da die Höhe für den VW-Bus nicht ausreichend war, haben wir kurzerhand noch längere Balken besorgt und diese zurecht geschnitten. Die seit 3 Jahren hinterm Haus liegenden Balken haben sich nicht verzogen. Einzig die schmalen Leisten sind krumm geworden. Aber die kann man später auch noch austauschen.

Ein paar Balken sollten ja eigentlich schnell installiert sein. Von wegen. Für die gesamte Aktion haben wir 2 Tage gebraucht.

Am Samstag wurden die Balkenschuhe ausgemessen und in die Betonfundamente verdübelt. Danach kamen die 6 neuen Trägerbalken mit den Verbindungsleisen an die Reihe. Und zu guter letzt wurden die dicken Querbalken über das Carport gelegt. Zu zweit eine ganz schöne und harte Arbeit. Da Katja ja ungern auf Leitern steigt musste ich ettliche Höhenmeter zurücklegen. Einen Stepper als Fitnessgerät brauche ich also nicht. Nachdem alle Holzbalken verschraubt waren haben wir nach 7h Knochenarbeit aufgehört. Für das Dach fehlten einfach die Kräfte. Die haben wir dann mit einem zünftigen Grillabend wieder gesammelt.

Sonntags wurde dann das Dach gelegt. Diese komischen wabbligen Plastikplatten zu verlegen und verschrauben gestaltete sich als äußerst problematisch und zeitaufwändig. Man kommt nirgendwo richtig dran und kann sie ja nicht begehen. Also wurden 3 Schalbretter nach oben geschafft und über die Querbalken gelegt. Auf allen Vieren habe ich mich dann vorsichtig bewegen können und so nach und nach alle Platten festschrauben können. Eine wacklige aber notwendige Arbeit. Das nächste Mal oder wenn die Plattikplatten vergammelt sind, nehmen wir sofort OSB Platten, die dann mit Dachpappe abgedeckt werden. Das wird wesentlich einfacher sein.

Wie auch immer. Nach 6h tun mir alle Knochen weh, die Knie sind wund und geschwollen und mir reichts. Katja bestimmt auch, denn sie muss jetzt nicht mehr mein Gefluche ertragen.

Es sieht ungewohnt aus, wie sich jetzt die Einfahrt gestaltet. Das Trike wird in Zukunft trocken stehen. Und die nächsten Arbeiten warten schon.