September 2009

Datum Wetter Tagebucheintrag
28.09.2009  

1203. Baustellentag

Die letzten Arbeiten am Blockhaus sind abgeschlossen. Mit jetzt einer Grundierung und drei Holzschutzlasuren sollte das Holz erst mal geschützt genug sein.
Das Blockhaus wurde im Boden verankert und die Windsicherung ist innen angebracht. An den Giebelseiten wurde die Dachpappe zurechtgeschnitten und danach mit Leisten abgedeckt. Damit haben wir jetzt alles Holz verbaut, was verbaut werden musste.

Mitzko und Bavella haben sich die Hütte schon ganz genau angeschaut und finden sie einfach toll. So toll, dass wir überlegen eine Katzenklappe mit Einbahnstrasse nach draussen einzubauen, sollten wir mal eine Katze einsperren. Mal abwarten.

26.09.2009  

1201. Baustellentag

Die letzten 2 Tage haben wir den Fussboden im Blockhaus gelegt und das Versorgungsrohr für Strom und Saugschlauch passend zugeschnitten. Alle Wind- und Giebelbretter wurden angebracht und die Dachpappstifte zur Sicherheit noch mit Bitumenlack versiegelt.

Heute haben wir noch einen PVC-Boden gekauft, den Katja verlegt hat. Ich habe in der Zeit den ersten Holzschutz auf die bereits grundierten Aussenwände aufgetragen. Alles Arbeiten, die immens viel Zeit in Anspruch nehmen. Dafür ist die Hütte jetzt innen zumindest fertig.

Aussen steht noch ein weiterer Anstrich mit Holzschutz an, die Sturmsicherung muss noch angebracht werden und weitere Kleinigkeiten. Insgesamt haben wir also schon 5 Tage mit der Hütte zu tun, wobei der Aufbau das schnellste Ergebnis geliefert hat. Jetzt muss sich erst mal das Blockhaus setzen, dann könnne wir die Einstellungen an Türen und Fenster vornehmen. Somit haben wir unser Urlaubsziel erreicht, obwohl wir beide jetzt erst recht Urlaub gebrauchen könnten.

24.09.2009  

1199. Baustellentag

Am Dienstag hat Katja das riesige Paket auseinander genommen und die Bohlen rund um das Fundament verteilt. Währenddessen habe ich damit begonnen die Unterkostruktion zu verlegen. Leider waren die Latten nur 3m lang, so dass an jede noch 79cm angelegt werden mussten. Die Verbindng habe ich noch mit zwei verzinkten Lochblechen pro Latte verstärkt.

Die Aussenkanten und Ecken haben wir Schlagschnur markiert und die Diagonalen ausgemessen. Laut Pythagoras hat alles 100% gestimmt. Als nächstes haben wir die erste Reihe der Bohlen verlegt und nochmals alles ausgemessen.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Wir hatten kaum angefangen, da konnten wir auch schon Tür und Fenster einsetzen. Wir waren wirklich erstaunt wie schnell das Blockhaus in die Höhe wächst. Hier und da mussten wir mal etwas heftiger auf das Schagholz hauen. Aber das hielt sich wirklich in Grenzen.

Die Pfetten von 4,70m Länge liessen sich dann auch problemlos in den Giebel setzen. Jetzt sah die Hütte wirklich wie eine Hütte aus. Das Richtfest gestaltete sich dann als kleine Arbeitspause und einer Runde Mineralwasser.

Jetzt ging es ans Dach. Katja hat die Platten von unten auf das Dach geschoben und ich sie dann innend stehend angenommen und erst mal provisorisch angeschraubt. Auch das Legen der Dachplatten ging zügig voran. Das Dach war schnell zu und der erste Aufbautag für uns damit mit schmerzendem Rücken zu Ende.

Am Mittwoch ging es weiter. Katja hat die Holzschutz Grundierung aufgetragen, während ich oben auf dem Dach die Platten vollständig verschraubt habe. Beide Arbeiten dauerten länger als der Aufbau, so zumindest unser Gefühl.

Heute, am Donnerstag, wurden die Dachplatten an den Seiten passend zur Giebelblende mit der Kreissäge zurecht geschnitten. Danach habe ich die Platten mit einem Isolieranstrich versehen, der jetzt trocknen muss. Katja hat zeitgleich die riesige Pallette auseinander genommen. Gutes Feuerholz wird das geben.

Und jetzt sitzen wir untätig rum, weil es leicht angefangen hat zu regnen und wir hoffen, dass der isolieranstrich bis jetzt soweit angetrocknet ist, dass er nicht verläuft. Mit etwas Glück und wenn der Wettergott mitspielt, können wir heute noch die Dachpappe anbringen.

Bilder vom Hüttenzauber

Nachtrag 19:45 Uhr:
Der Nieselregen hat gegen 17:00 Uhr nachgelassen und 20 Minuten später war alles so weit abgetroknet, dass wir die Dachpappe auf's Dach bringen konnten. Die einzelnen Bahnen haben wir zuerst unten zugeschnitten. Jede Bahn für sich wurde oben auf dem Dach von mir ausgerichtet, während Katja unten die Überstände kontrolliert hat. Und dann hiess es hämmern und nageln was der Arm hergibt. Gegen 19:00 war es dann geschafft. Das Dach ist dicht.

Das Wetter kann aber gerne noch 1 oder 2 Tage trocken bleiben, damit wir morgen noch den Rest anbringen können, wie Windbretter, Giebelbretter usw. Und der Holzschutz muss ja noch über die Grundierung gestrichen werden. Die Regenrinnen und die Tanks müssen auch noch gestellt und installiert werden. Und zu guter Letzt wäre dann noch der Fussboden zu verlegen. Aber jetzt ist erst mal Feierabend und das Tagesziel erreicht.

21.09.2009  

1196. Baustellentag

Wie angekündigt wurde heute die Gartenhütte angeliefert. Einiges an Material mussten wir per Hand abladen. Doch das größte Paket mit 1t Gewicht konnte dann mit dem Kran abgeladen werden. Allerdingswar die Reichweite begrenzt und jetzt steht das Ende (oder der Anfang) davon über den gesamten Bürgersteig. Ich hoffe mein Warndreieck wird nicht übersehen. Denn das habe ich gut sichtbar auf die äußerste Kante gestellt.

Die Montageanleitung hat natürlich gut versteckt im folienverpackten Paket gelegen. Wir mussten erst die komlette Folie aufschneiden, um die Anleitung zu finden. Anschließend durften wir dann wieder alles abdichten. Zum Glück haben wir noch mehr als reichlich Dampfsperrfolie und Klebeband. Damit haben wir wieder alles ordentlich eingepackt.

Zu Katja's Freude sind wir dann auch noch direkt zum Baumarkt gefahren und haben passende Schrauben und Nägel gekauft. Dazu noch Dachlack, Sperrbahnen für die Unterkonstruktion und eine Plane für die Platten vom Dach, Fußboden und die anderen losen Teile.

Jetzt heißt es ungeduldig abwarten, bis wir morgen dann endlich anfangen können. Immer in der Hoffnung ein Scherzbold klaut uns nicht ein Holzteil. Wir sind gespannt.

16.09.2009  

1191. Baustellentag

Heute ist das Fundament endlich fertig geworden. 10 Platten musste ich noch mit der Flex bearbeiten. Denn trotz allem Messen fehlten in der letzten Reihe 1cm. Mit viel Krach und Staub ging das aber ziemlich zügig und das Endergebnis kann sich meiner meinung nach sehen lassen.

Jetzt warten wir ungeduldig auf die Hütte, geniessen aber auch die Arbeitsfreien Tage bis dahin. Hier noch ein paar Bilder.

14.09.2009  

1189. Baustellentag

Kaum in Arbeitskleidung draussen konnte ich heute nur eine Schubkarre Splitt zum Fundament fahren. Dann fing es auch schon an zu regnen. Jetzt sitze ich hier und schreibe diese Zeilen, in der Hoffnung, dass es gleich wieder aufhört.

Heute mittag kam der ersehnte Anruf. Nächsten Montag wird das Gartenhaus geliefert. Wie erhofft also noch in unserer Urlaubszeit. Somit bleibt nur zu hoffen, dass sich das Wetter bis dahin und darüber hinaus einigermassen hält und wir kein Hausboot aufbauen müssen.

Grad war ich noch mal kurz draussen und habe Splitt verteilt. Doch bei immer wiederkehrenden Schauer macht es nicht wirklich Spass. Die Holzbohle, über die ich mit der Schubkarre muss, wird einfach zu rutschig. Auf die Nase legen möchte ich mich nun auch wieder nicht. Da das Wetter morgen besser werden soll verschiebe ich kurzer Hand die Arbeit.

12.09.2009  

1187. Baustellentag

Gestern haben wir noch mal Schotter und Splitt geliefert bekommen. Den Schotter habe ich dann auch sofort im zukünftigen Fundament verteilt und versucht eine halbwegs ebene Fläche hinzubekommen. Gerüttelt sollte dann am Montag werden. Eigentlich....

Heute morgen um 7:00 Uhr werde ich von einem Geräusch aufgeweckt was mir sehr bekannt vorkommt. Irgend jemand rüttelt in der Nachbarschft. Also nix wie raus aus den Federn und schauen wer wo mit einer Rüttelplatte zugange ist. Kaum 200m weiter wurde gearbeitet und der Entschluss zu fragen, ob ich mal kurz die Maschine ausleihen kann stand fest.

Nach einer Tasse Kaffee habe ich mich ins Auto gesetzt und bin rüber gefahren. Selbstverständlich könne ich die Platte ausleihen, wenn ich ein wenig Öl nachkippe. Also rein mit der Platte und ab nach Hause. Katja wurde kurzerhand als Ausladehilfe beordert und wir haben die 120kg Maschine für ihren Einsatz vorbereitet. 0,1 Liter Öl rein und los gings. Von meinen Nachbarn hat bestimmt auch keiner mehr geschlafen, als ich nach 10 Minuten fertig war.

Die Maschine wurde wieder ins Auto verfrachtet und unser Ölkanister auch. Den gibt's als Leihgebühr dazu. Die ganze Aktion hat bestimmt nur 20 Minuten gedauert und an dieser Stelle ein riesen Dankeschön an die unbekannte Firma für die Leihgabe.

Ich bin also einen grossen Schritt weiter als gestern gedacht und am Montag kann ich direlt mit dem Verteilen des Splitt anfangen.

Und jetzt wird erst einmal das Wochenende genossen. Wir werden uns in Laubach mit vielen netten Bekannten auf dem Mittelaltermarkt treffen.

10.09.2009  

1185. Baustellentag

Heute Ruhetag. So müsste es wohl lauten, denn der avisierte Schotter und Feinsplitt ist bis jetzt (12:00 Uhr) nicht geliefert worden.

Auf der einen Seite gut, denn die Pause tut meinen Knochen ganz gut. Auf der anderen Seite würde ich gerne das Grundfundament mit dem Schotter fertigstellen, damit ich diesen abrütteln kann. Denn darauf muss ja noch der Splitt ausgebracht und die Betonplatten verlegt werden. Und das sollte alles fertig sein, bevor die Hütte kommt.

Tja, geniessen wir also die Zwangspause.

09.09.2009  

1184. Baustellentag

Die letzten Tage haben wir schwitzend damit verbracht, die Randsteine zu setzen und die kompletten 16,2t Schotter als Fundament ausgebracht. Und es reicht nicht. Knappe 6t Schotter fehlen noch.

Jetzt heisst es also möglichst schnell und vor allem günstig an den Schotter zu kommen. Da wir auch noch 4t Edelsplitt benötigen könnten wir den direkt mitbestellen. Doch 2 getrennte Fuhren machen die wenigsten bei solchen geringen Mengen. Also würde alles auf einem LKW angeliefert. Eigentlich kein Problem, wenn seitlich abgekippt wird. Doch wohin? Da müssen wir uns noch was einfallen lassen, damit die für mich Wege möglichst kurz bleiben.

Bilder

04.09.2009  

1179. Baustellentag

Unseren ersten Urlaubstag haben wir damit verbracht die ersten Randsteine für das Gartenhausfundament zu setzen. Während Katja die Radsteine und einen Teil der Betonplatten mit der Sackkarre nach hinten geholt hat, habe ich Randsteine einbetoniert. Die ersten Ecksteine waren die problematischten. Als diese endlich waagerecht und ausgerichtet waren ging es ziemlich zügig voran. Leider hat uns dann aber das Wetterglück verlassen. Es fng an zu regnen an und kurzerhand sind wir ins Bauhaus nach Hanau gefahren und haben noch Beton nachgekauft. Davon wird mehr benötigt als erwartet.

Jetzt warten wir auf besseres Wetter, damit es weiter gehen kann.