Juni 2009

Datum Wetter Tagebucheintrag
28.06.2009  

1111. Baustellentag

Die letzte Zeit war nur Katja fleissig und hat den Ehrenpreis gewonnen. Die Pflanze zum Jäten und einen (bildlichen) Pokal für das ausrupfen. Meinereiner war unter der Woche beruflich eingespannt und wegen Regen oder zu viel Hitze konnte die Auskofferung nicht vollendet werden.

Aber gestern war es soweit. Katja hat sich den Ehrnpreis vorgenommen und ich habe die Baugrube für das Gartenhausfundament fertig gestellt. Das dachte ich zumindest, dass ich fertig bin. Nachdem ich nochmal die Grundmasse nachgemessen habe, darf ich noch an zwei Seiten etwas Erde bewegen. Zum Glück nicht viel.

In Sachen mangelndem Wasserdurck in der Küche hat sich immer noch nichts getan. Zwar meldet sich unser Kundenbetreuer auch nach der zweiten Aufforderung sehr schnell. Doch von der Sanitärfirma hört man weniger als nichts. Die haben ihr Geld ja schon bekommen.

Bereits mit meinem zweiten Schreiben habe ich angedroht die Reparatur auf Kosten von DFH von einer mir beauftragten Firma durchführen zu lassen. Inzwischen sind reichlich 3 Wochen vergangen und ich bin stinksauer, da sich bis zur Fristsetzung wieder mal nichts getan hat. Eine letzte Email werde ich noch schreiben, dann ist definitv Schluss mit Lustig und ich werde nicht mehr so freundlich, mein Recht der Gewährleitung auf andere Art durchsetzen.

15.06.2009  

1098. Baustellentag

Es regnet und die Auskofferung für das Hüttenfundament kann ich nicht weiter machen. Ich hatte schon Befürchtungen, dass sich das Loch in ein Schwimmbad verwandelt hat und ich lieber ein 1m-Sprungbrett bauen sollte. Doch in der kleinen Baugrube steht nicht eine Pfütze. Alles trocken, soweit man das bei einem feuchten und lehmigen Boden behaupten kann.

Da also draussen nichts geht habe ich mich daran gemacht und den Spiegel im Badezimmer anzubringen. Da ich für die unteren Spiegelklammern nicht in die Fliesen bohren wollte, habe ich eine Unterkonstruktion aus Holz gebaut bzw. bauen müssen. Diese besteht aus 4 Holzleisten, die senkrecht auf die Wand geschraubt werden. Eigentlich sind nur 4 Haltepositionen werksseitig vorgesehen. Aber dann biegt sich der Spiegel beim Putzen später ganz schön durch. Und bevor es Knacks macht dann lieber zwei Befestigungspunkte mehr.
Wegen einer Differenz zwischen verputzer Wand und Fliese von 7mm musste ich die unteren Enden der Holzleisten noch etwas ausdünnen.

Also ran ans Werk und losgelegt. Als erstes habe ich ausgemessen wie lang die Holzleisten sein müssen, wenn die Spiegelklammern positioniert sind. Dementsprechend wurden die Leisten geschnitten. Im nächsten Schritt wurde die Position und Höhe der Leisten festegelegt. Da der Spiegel möglichst dicht unter das lange Lampengehäuse kommen soll, musste ich beachten, dass die verschiebbaren Spiegelklammern noch genügend Platz haben, damit später der Spiegel auch eingesetzt werden kann.
Nachdem die obere Position festgelegt war ging es darum die unteren 15cm jeder Leiste entspechend zu verschmälern. Das habe ich mit der Vibrationssäge gemacht, denn den Hobel habe ich nicht finden können.

Die Leisten sind also fertig. Doch die Frage stellte sich, ob ich den Spiegel mittig auf die Wand anbringen sollte oder mich an der langen Lampe orientiere. Mittig auf die Wand hätte bedeutet, dass die Lampe dann nicht mehr in der Mitte über den Spiegel hängt. Ich habe mich entschlossen die Postion von der Lampe abhängig zu machen.
Schnell waren die Positionen der Leisten ausgemessen. Dann noch mit den Spiegelklammern die Positionen der oberen Bohrlöcher auf jeder Holzleiste bestimmt und jeweils 5mm Löcher durch das Holz gebohrt. Mit 5x50mm Spax Holzschrauben habe ich dann Klammer und Leiste auf der Wand befestigt. Nach dem senkrechten Ausrichten jeder Leiste wurden dann noch mal 3 Löcher in jede Leiste gebohrt. Schliesslich muss der Spiegel ja auch halten. Nachdem alle Leisten bombenfest angebracht waren ging es nun darum die Positionen der unteren Klammern zu bestimmen. Sie sollten eigenlich direkt am Rand der Leiste sitzen. Doch lieber einmal zu viel kontrolliert und gemessen, als dass später irgendwas nicht passt.

Ein kleiner Akt den 120x60cm grossen Spiegel alleine an die oberen Klammern anzulegen und gleichzeitg noch schauen und probieren, ob die unteren noch an die Stelle passen, die ich ausgemessen hatte. Ich konnte mich ja selbst im Spiegel sehen und ein Wunder, dass ihc nicht vor lauter Lachen den Spiegel hab runterknallen lassen.
Es passte alles wie berechnet. Ich konnte also die unteren Klammern anbringen. Da hier aber die Fliesen hinter den Leisten kleben, habe ich kurze Schrauben 5x16mm verwendet. Diese Schrauben haben noch ein Spezialgewinde welches dafür sorgt, dass ich keine Löcher vorbohren musste und das Holz sich nicht spaltet. Und es hat funktioniert.

Nachdem nun alle Spiegelklammern fest angebracht waren konnte der Spiegel eingesetzt werden. Alles passt wie angegossen, nur der Spiegel hat ausgesehen wie 15 jahre nicht geputzt. Also her mit dem Glasreiniger und schnell noch alles sauber gemacht.

Es ist schon komisch wenn man sich jetzt im Vergleich zu vorher im Spiegel großflächig sieht. Mir gefällt es und ich hoffe Katja auch. Denn sie hat Spätschicht und sieht mein Machwerk erst spät abends.

Wow. Ich wusste gar nicht, dass man über eine Spiegelmontage so viel schreiben kann. Aber es hat einfach Spass gemacht mal wieder was zu tun, was nicht mit Dreck und Lehm zu tun hat. Bilder folgen noch.

15.06.2009  

1098. Baustellentag

Bezüglich des Abfalls vom Heisswasserdruck in der Küche hat Massa erwatrungsgemäß schnell reagiert. Allerdings auch nur Massa. Die ausführende Firma hüllt sich dagegen bis zum heutigen Tag in Schweigen, obwohl sie nach Aussage unseres Kundenbetreuers über unser Problem informiert wurde. Ich wäre überrascht gewesen, wenn die Installationsfirma ebenso schnell reagiert hätte.

Seit ein paar Tagen sind wir Besitzer eines Hochruckreinigers K 2.39M mit Zubehör T200. Mit diesem wurden als erstes die Wassertanks dann gereinigt und danach dann nich mein Auto. Mit variabler Druckeinstellung von 20 bis 120 Bar und Reinigungstank ausgestattet, eine gute Anschaffung zum Schnäppchenpreis.

Und seit Samstag haben wir jetzt auch einen Rasenmäher. Allerdings entwickelte sich der Kauf zu einem Hindernislauf.
Der Rasen erschien mir jetzt hoch genug, dass man ihn mähen konnte. Also sind wir kurzentschlossen nach Friedberg gefahren. Zuerst in den Globus, danach in den toom und uns im letzteren Baumarkt dann auch einen Benzin-Rasenmäher gekauft. Auf direktem Weg ging es nach Hause und die Errungenschaft wurde vorerst im Haus deponiert. Dann haben wir einen Abstecher zum Mitelaltermarkt in Altenstadt gemacht. Von dort gestärkt durch die Garbratery und der Taverne zurück, habe ich den Rasenmäher zusammengebaut. Nachdem dann Öl und Benzin eingefüllt waren habe ich den Motor gestartet. Der sprang auch sofort an und lief im Leerlauf. Allerdings nur im Leerlauf. Gas konnte ich keins geben und ausgehen wollte das Teil auch nicht. Nur durch ziehen des Zündkerzensteckers liess sich der Motor überreden aus zu gehen.

Ein Anruf beim toom-Baumarkt brachte keine Hilfe bezüglich des nichtfunktionierenden Gashebels. Also wurde der Mäher kurzerhand wieder auseinander gebaut, verpackt und mit Wut im Bauch zurück nach Friedberg gefahren. Ein gerät der selben Baureihe wurde ausgepackt und auch dort liess sich der Gashebel nicht betätigen. Leider war der Baumarktmitarbeiter nicht gerade der Spezialist für motorisierte Gartengeräte, aber sehr benmüht uns irgendwie weiter zu helfen. Letztendlich ahben wir den Mäher da gelassen. Und da sich ja von mir bezahlte Betriebsstoffe im Motor befanden, wurde uns das Geld vom Mäher, dem Motoröl erstattet und ein Gutschein für das Benzin ausgehändigt. Der Papierkram hat leider ewig gedauert. Nach fast 1 Stunde konnten wir den toom-Baumarkt wieder verlassen. Auf direktem Weg sind wir dann in den Globus um die Ecke gefahren und haben da für 50,- Euro mehr einen anderen Rasenmäher gekauft. Der hat jetzt mehr PS, Hinterradantrieb und eine größere Schnittbreite.

Wieder zu Hause habe ich sofort mit dem Zusammenbau begonnen. Nach gefühlten 5 Minuten konnte ich dann den ersten Startversuch machen. Zuerst wollte er nicht anspringen und wir dachen schon Toll; der eine geht nicht aus, der andere springt nicht an. Doch irgendwann hat sich der Motor ergeben und sprang endlich an. Natürlich habe ich sofort das Handgas ausprobiert. Es funktioniert und das erste Erfolgserlebnis war da. geht der Motor auch aus? Also den Bügelgriff losgelassen und prompt trat Ruhe ein. Alles Bestens. Um 19:45 Uhr habe ich dann den Rasenmäher in den Garten bugsiert und schnell ein paar Runden gedreht. Der Hinterradantrieb funktioniert ebenfalls. Allerdings ist der Unterschied zwischen Igel- und Hasengang enorm. Beim Hasengang rennt man quasi hinter dem Mäher her und das fühlt sich ehr nach Jogging als nach Rasenmähen an. Und selbst im Igeltempo ist man nicht langsam unterwegs. Das ist dann ehr so Walkingtempo. Aber es geht ja auch ohne Antrieb und dann bestimmt man das Tempo selbst.

Nach 65l Schnittgut war dann der Rasen oder was wir so Rasen nennen, gemäht. Die Auffangbox war wirklich randvoll und wurde in den Komposter entleert. Danach wurde der Gasgrill angeworfen und das Wochenende eingeläutet.

06.06.2009  

1090. Baustellentag

In der Küche, und nur dort, haben wir seit ein paar Tagen einen Druckabfall in der Heißwasserleitung. Überall sonst ist der Druck beim Heisswasser OK. Also habe ich vom Eckventil bis zur Armatur alles gegen Neuware ausgetauscht. Das Ergebnis war allerdings nicht wie erwartet. Selbst mit den neuen Materialien ist der Druck weiterhin sehr gering. Manchmal auch gleich Null.

Es muss also irgenwo zwischen dem Wasseranschluss und dem letzten Abzweig etwas dafür sorgen, dass der Druck in die Knie geht. Denn davor ist der Druck OK.

Ich habe unseren Kundenbetreuer von Massa angeschrieben und um Hilfe gebeten. Das was ich tun konnte habe ich ja bereits getan. Und bestimmt wird, wie bisher immer, eine schnelle Reaktion erfolgen.

05.06.2009  

1089. Baustellentag

In dieser Woche besuchen Katja und ich nun schon zum dritten mal den neuen Globus-Baumarkt in Friedberg. Und auch heute haben wir es geschafft den Einkaufswagen voll zu bekommen. Eine neue Armatur für die Küchenspüle, einen Hochdruckreiniger und diesmal kein Katzenfutter. Zuvor haben wir nämlich Palettenweise die 400g Dosen von Kitekat gekauft. Bei einer Ersparnis von 50% und 5 stets hungrigen Katzen musste wir nicht lange überlegen. Die Dosen stapeln sich bei uns jetzt gen Himmel ;-)
04.06.2009  

1088. Baustellentag

Katja hat heute morgen die bestellten 1000l-Wasserbehälter in Empfang genommen. Sie meinte schon, dass die Behälter doch sehr gross seien und ich konnte mich dann abends auch davon überzeugen. Also klein sind sie wirklich nicht, das stimmt. Jede Box ist mit Hahn und einem grossen Schraubverschluss oben versehen. Jetzt muss nur noch das entsprechende Zubehör beschfft werden.Zum Glück gibt es das im größten Auktionshaus.
03.06.2009  

1087. Baustellentag

Wieder sind ein paar volle Schubkarren mit Aushub durch die Gegend gefahren worden. Das Fundament wird so langsam. Über die Hälfte ist bereits geschafft.

Auf Anfrage bei einer Ranstädter Firma bekomme ich morgen Regenwasserbehälter. Das sind diese Gitterboxen mit den Hartplastikbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1000 Liter. 4 Stück habe ich bestellt. Und netterweise werden uns die Behälter auch noch geliefert. Damit haben wir jetzt für das Gartenhaus weitere 4000L zum Sammeln von Regenwasser. Und das für läppische € 30,- pro 1000L. Wenn jemand interesse hat kann er sich gerne bei mir melden und die Adresse bzw. Telefonnummer anfordern, um Kontakt mit der Firma aufnehmen zu können. Im Internet ist entsprechendes Zubehör wie Deckel, Ventildeckel, Schlauchverbinder, Überläufe usw. ebenfalls für wenig Geld zu erhalten.

02.06.2009  

1086. Baustellentag

Auch heute habe ich mich dazu aufgerafft ein paar Schubkarren Aushub beiseite zu schaffen. Jetzt habe ich knapp die Hälfte des Fundaments ausgekoffert. Auch am späten Nachmittag noch eine schweisstreibende Angelegenheit. Mit jeder Schubkarre wächst der Hügel vor der Terrasse und ich bezweifel inzwischen, dass wir die Erde bei der geplanten Terrassenvergrößerung auch wirklich komplett wieder verwenden können.

Der Boden ist teilweise hart wie Beton. Selbst mit dem guten Spaten ist es schwer da rein zu kommen. Ich muss mich ab und zu mit meinem ganzen Gewicht auf den Spaten stellen, dass ich überhaupt in den Boden komme. Aber es geht. Langsam zwar, aber immerhin. Ich bin gespannt wie lange ich noch brauchen werde, bis das Loch für das Fundament ausgehoben ist.

01.06.2009  

1085. Baustellentag

In letzter Zeit habe ich angefangen das Fundament bzw. die Grube für unser Gartenhaus auszukoffern. Ein Wahnsinn was ich da an Erde bewege: Mindestens 9 m³ wollen beiseite geschaft werden.

Der Rasen will nicht so recht wachsen und ist zu einem großen Teil mit Ehrenpreis überwuchert. Da habe ich letztens die Chemiekeule ausgepackt und mittlerweile geht der Ehrenpreis ein. Stellt sich mir nur die Frage, ob ich ihn vergammeln lassen oder mühsam jedes Stengelchen ausstechen soll.

Am letzten Samstag sind Katja und ich dann zur Neueröffnung des Globus Baumartks in Friedberg gewesen. Obwohl wir früh da waren gab es ein Verkehrschaos. Dabei gab es nichts umsonst ausser Fussbälle. Also sind wir erst mal nach Münzenberg zum Mittelaltermarkt gefahren und haben es abends noch mal beim Globus versucht. Mit Erfolg, wie mir bald der Kontoauszug mitteilen wird.

Hauptsächlich haben wir Katzenfutter eingekauft. 50% Preisnachlass zum sonst üblichen Ladenpreis haben den Einkaufswagen stark belastet. Aber auch ein paar Sachen für uns sind im Wagen gelandet.

Da unser Kater Mitzko sich ja regelmäßig über das Gartentor seinen Freigang sucht habe ich ihm dann heute aussen an einer schräg stehenden Holzstütze Treppenstufen angeschraubt. Wenn er clever ist, weiss er wofür die sein sollen.

Das Badezimmer hat jetzt eine lange und helle Lampe über dem Waschbecken spendiert bekommen. Damit ist mein Selbstbauprojekt gestorben, worüber ich aber auch nicht böse bin; ist doch noch genug zu tun. Fehtl jetzt nur noch der große Spiegel, den ich diese Woche dann endlich anbringen werde...vielleicht ;-)