Juli 2008

Datum Wetter Tagebucheintrag
29.07.2008  

777. Baustellentag

Pünklich zum Schnapszahlentag hat es mich erwischt. Der Rücken streikt und ich bin vorerst vom Arzt dazu verdonnet worden nichts zu tun.

Gestern habe ich mich aus der Hocke aufrichten wollen und nichts ging mehr. Diagnose dann heute: entzündeter Nerv am Lendenwirbel; absolute Schonung ist angesagt. Und das mir, dem schon nach 30 Minuten Bettruhe und Ruhestellung mit angewinkelten Beinen die Hummel im Hintern dafür sorgen wollen, dass ich wieder aufstehe.

Also fasse ich mich zwangsweise in Geduld und schaue mir das Hausfrauen-TV-Programm in stehen liegen und sitzen an.

25.07.2008  

773. Baustellentag

Der große bzw. lange Rahmen ist fertig. Den Kleinen musste ich noch mal ändern, denn so wirklich hätte die Badewanne doch nicht gepasst. Hier geht's wirkich kanpp zu. Das alles hat Stunden gedauert und mehr Zeit in Anspruch genommen als ich ursprünglich geplant hatte.

Wenigstens bin ich noch dazu gekommen zwei Seiten zu beplanken. Dann war die Luft raus.

Ein paar Bilder als Zusammenfassung habe ich online gestellt.

24.07.2008  

772. Baustellentag

Das zweite Rahmengestell habe ich heute begonnen. Das wird später die seitliche Ablagefläche. Bis zur Hälfte habe ich den Rahmen fertiggestellt. 1,84m wollen ordentlich befestigt sein. Eine zeitaufwändige Arbeit. Morgen geht's weiter.
23.07.2008  

771. Baustellentag

Heute war nicht wirklich mein Tag.
Vom Büro zu Hause angekommen habe ich sofort angefangen den ersten Holzahmen oder besser die selbstgebaute Vorwandinstallation um die Aufputzarmatur zu bauen.

Als erstes also Ausmessen wie tief der Rahemn sein muss/kann, damit die Badewanne später noch passt. Und hier habe ich den Fehler gemacht. Ich hatte mich am Wannenträger orientiert. Als der Rahmen fertig war ist mir eingefallen, dass der Wannenrand natürlich über den Wannenträger hinausschaut. Also alles wieder abbauen und den Überstand ausgemessen. Danach dann die Konstruktion anpassen und wieder alles zusammenbauen. Jetzt sind also Wanne, Spanplatte und Rigips berücksichtigt und es sollte auch alles später passen. Um sicher zu gehen werden wir nach der kompleten Beplankung testweise die Wanne stellen, denn viel Spielraum gibt es nicht. Ich bin gespannt ob es passen wird.

Morgen werde ich dann den zweiten Rahmen, der längs der Wanne verlaufen soll, bauen.

22.07.2008  

770. Baustellentag

Bei zwei Baumärkte habe ich auf dem Nachhauseweg noch Material eingekauft. Einmal passende Anschlußstücke für den Wannenabfluss und dann noch den Isolieranstrich von Knauf. Der hat sich aus der Erfahrung mit der selbstgebauten Dusche als am einfachsten zu verarbeiten herausgestellt. Ein paar Konstruktionslatten für die Rahmengestelle haben auch noch den Weg nach Hause gefunden.

Als erstes haben Katja und ich geschaut, ob der Abwasseranschluss passt. Nach etwas Fummelei passte alles zusammen. Und dann hieß es Wasser in die Wanne laufen lassen und schauen, ob auch alles vernünftig abläuft. Und siehe da, es läuft ab. Also brauchen wir doch kein Podest bauen und die Aufputzarmatur versetzen lassen. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

Also erst mal den Abfluss wieder demontieren und die Wanne bei Seite räumen, damit für die nächsten Arbeiten genug Platz ist. Wohin mit der Wanne? Katja meinte nur "auf den Balkon". Wir haben die Wanne inklusive dem Wannenträger gepackt und um die Ecke durchs Schlafzimmer auf den Balkon getragen. Sieht gar nicht mal so schlecht aus, wie die Wanne so auf dem Holzdeck steht. Da könnte man(n) doch glatt auf den Gedanken kommen die Wanne hier stehen zu lassen.

21.07.2008  

769. Baustellentag

Katja und ich haben heute Nachmittag noch mal eine Stellprobe des Wannenträgers gemacht. Wir wollten sicher sein, dass wir die Aufputzarmatur vielleicht nicht doch so lassen können wie sie jetzt ist.

Und siehe da, mit ein wenig Geschick und etwas Sägerei am Wannenträger passt doch alles wie erhofft. Also benötigen wir doch keinen Installateur und alles kann bleiben wie es ist. Das Gefälle zum Abfluss passt. Es fehlt nur ein kleines Stück zwischen Syphon und Abfluss. Das werde ich morgen besorgen. Dazu dann noch die Abdichtungsfarbe und Dichtbänder.

Dann fehlen noch die Rahmen für die Ablagen neben der Wanne. Den muss ich als erstes machen, denn in den 26cm schmalen Spalt komme auch ich nicht mehr rein. Die Aufputzarmatur werde ich vielleicht erst verkleiden, wenn die Wanne an ihrem Platz steht. Wegen dem Abfluss wird es sonst wahrscheinlich eine viel zu große Fummelei den Wannenträger einzupassen. Es ist halt eng.

20.07.2008  

768. Baustellentag

Nachdem ja die Vorwandinstallation für das WC im Bad soweit fertig ist, haben wir am Samstag die Badewanne deinstalliert. Also Wasser abdrehen, Anschlüsse lösen und dann mit vereinten Kräften die Badewanne umgesetzt. Passen tut sie soweit. Zumindest von der Länge her. Um den Abfluss wieder zu montieren reicht die Höhe aber wahrscheinlich nicht aus. Und wie geplant die Wanne auf ein Podest zu stellen funktioniert nicht so ohne weiteres. Leider ist nämlich die Aufputzarmatur dafür zu niedrig. Der Hahn ist im Weg. Jetzt heißt es erst mal die Zuleitungen um 15cm zu verlängern. Doch auch hier ein Rückschlag für uns. Die Leitungen bzw. Anschlüsse sind mit Pressfittingen versehen. Und dafür haben wir nicht das Werkzeug. Ausleihen ginge zwar, doch das kostet bestimmt genau so viel, als wenn ein Sanitärfachmann das machen würde und das in wesentlich kürzerer Zeit als ich es könnte. Am Montag wird also erst einmal telefoniert, um einen Fachmann möglichst schnell dazu zu bewegen, die Leitungen zu verlängern, damit wir im Bad weiter kommen.

Und wie ich hier so schreibe kommt mir in den Sinn, dass es doch vielleicht ohne Podest und Sanitär funktionieren könnte. Das wird erst noch ausprobiert.

Samstags hatten wir ja auch unser Strassenpicknick. Obwohl es tagsüber immer wieder mal einen kleinen Regenschauer gab, sollte es statt finden. Anfangs ging es ja auch gut und es wurde geklönt und gegrillt. Egal ob bereits Anwohner oder zukünftige Bauherren, eine kleine Truppe hatte sich zusammengefunden und wollte gemütlich feiern. Gruß noch an unsere Neubauherren aus Offenbach.

Doch nach kurzer Zeit wurde es immer dunkler am Himmel und es fing an zu regnen. Natürlich genau dann, als ich unsere Steaks auf dem Grill hatte.

Alle Leute sind schnellstens bei einem Nachbarn unter das Carport geflüchtet und ich stand plötzlich allein im Regen mit meinen Steaks. Egal, da musste ich durch. Katja kam dann noch einmal und wir haben die fertigen Steaks in Alufolie gepackt und sind erst mal die 100m nach Hause und haben dort im Trockenen die Steaks gegessen. Letztendlich war es das dann auch für das Strassenpicknick.

Obwohl noch ein paar hartgesottene Wind und Wetter trotzen war die Lust auf Picknick doch verflogen.

Am Sonntag haben wir uns mal Gedanken über Stützmauern gemacht. Fertigteile oder selbst aus Beton gießen, das haben wir uns gefragt. Und ganz erstaunt festgestellt, dass die Variante aus selbst hergestellten Beton teurer ist, als die Lösung mit teuren Fertigelemente. Da hat Katja ja welche gesehen, die es sein sollen.

Doch die einfachste Lösung ist uns erst später eingefallen. Unser Grundstück ist ja zum Nachbargrundstück teilweise 1m erhöht. Hier eine Mauer hinzustellen kostet mindestens € 1000,-. Da das Grundstück aber noch nicht bebaut ist und wir nicht wissen wie hoch dort später mal das alles aufgeschüttet wird, wollen wir das Risiko nicht eingehen, dass später unsere teure Mauer unter Erdreich verschwindet.

Also haben wir uns für folgende Lösung entschieden: Anschütten mit Erde an der Terasse und sanft auslaufen lassen zur Strasse hin. Am Rand der Abböschung werden Kantsteine gesetzt, die verhindern, dass Regenwasser die Böschung zum zukünftigen Nachbarn auswäscht. Eine kleine Drainage aus Schotter soll dafür sorgen, dass das Regenwasser aus unserem zukünftigen Garten eine Seenlandschaft macht und versickern kann. Die Böschung selbst wir mit kleineren Granitsteinen befestigt und mit Bodendecker bepflanzt. Fertig. Vor Oktober fangen wir aber mit dieser Aktion nicht an.

16.07.2008  

764. Baustellentag

Heute habe ich die vergipste Vorwandinstallation im Bad geschliffen und grundiert. Sobald die Grundierung eingezogen und getrocknet ist kann gefliest werden. Das wird wohl morgen so weit sein. Die Vorderseite, wo das WC hinkommt, werde ich als erstes in Angriff nehmen. Die rechte Seite, wo die Badewanne hin soll kommt erst, wenn die Badewanne wirklich so gestellt werden kann, wie wir uns das denken. Falls nicht brauchen da nämlich keine Fliesen dran. Statt dessen würde diese Seite nur verputzt.
12.07.2008  

760. Baustellentag

Die Verkleidung der Vorwandinstallation ist abgeschlossen.

Heute habe ich den kompletten Rahmen mit Holz und Rigips verkleidet. Jetzt sieht das Bad plötzlich ganz anders aus. Und da ich nun schon mal dabei war, wurden auch alle Fugen sofort mit Gips verspachtelt. Die Ecken haben ihre Schutzleisten bekommen und wurden ebenfalls verspachtelt. Sobald der Gips trocken ist wird kurz geschliffen und dann grundiert.

So wie es aussieht kann auch die Badewanne umgebaut werden. Zumindest passen die Masse. Wie es um Abfluss und Wasserleitungen bestellt ist, kann ich erst beurteilen, wenn die Wanne abgeklemmt und testweise umgestellt wird. Wobei der Abfluss wohl das größere Problem sein wird. Um den zu verlegen, muss der Estrich nochmal aufgemacht werden. Und davor graut es mir ein wenig.

10.07.2008  

758. Baustellentag

Zumindest die Vorderseite der Vorwandinstallation habe ich heute beplankt. Wohl der schwierigste Teil wegen der ganzen Löcher für WC-Anschlüsse und -Befestigung.

Ansonsten haben wir in den letzten Tagen nur private Dinge erledigt. So hat sich u.a. die Idee mit der Alternative zum normalen Gartenhaus bzw. Geräteschuppen inzwischen erledigt. Aber eine neue ist dafür geboren worden. Mal sehen was daraus wird.

Andere Neuigkeiten gibt es im Moment nicht zu berichten. Aber das Wochenende naht ja mit großen Schritten und da habe ich vor die WC-Vorwand endlich komplett zu verkleiden.

07.07.2008  

755. Baustellentag

Wirklich vorwärts ging es heute (mal wieder) nicht. Lediglich die Maße der gesamten Vorwandinstallation habe ich heute aufgenommen und in einer Skizze notiert. Damit werde ich dann im Keller das Holz und Rigips zuschneiden. Ich erhoffe mir dadurch etwas weniger Lauferei.
06.07.2008  

754. Baustellentag

Katja hat dankenswerter Weise im Bad viel Platzgeschafft und Möbel ins Nähzimmer verfrachtet. So ist es mir leichter gefallen, das zweite Rahmenteil für die Vorwandinstallation zu bauen. Mit sägen, hämmern, schrauben und dübeln ist der Rahmen jetzt komplett und vor allem stabil.

Daraufhin haben wir uns einen schönen Samstag gegönnt und sind nach Heidelberg gefahren. Das La belle Vie, das Katja ausmachen konnte, hat uns dorthin gelock. Das bisher einzige uns bekannte Restaurant in Deutschland, welches auch korsische Spezialitäten hat. Der Besitzer ist nämlich Korse.

Das Wetter war einfach nur Klasse und das Essen noch um einiges besser. Die 150km Anfahrt haben sich absolut gelohnt. Mit dem Besitzer haben wir uns lange Zeit über Korsika unterhalten. Nach gut 3 Stunden haben wir uns dann verabschiedet und uns wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Die Vorfreude auf unseren Urlaub ist ins unermessliche gestiegen.

Zu Hause haben wir uns dann Gedanken über Gartenhütten bzw. Geräteschuppen und deren Alternativen gemacht. Eine Idee geht uns seit dem nicht mehr aus dem Kopf. Wenn wir die umsetzen könnten könnten wir einiges an Gerätschaften auslagern und hätten wieder recihlich Platz im Haus. Wir sind gespannt, ob sich unsere Idee als Realisierbar erweist. In einer Woche wissen wir mehr.

01.07.2008  

749. Baustellentag

Eine Hälfte des Rahmengestells für die Vorwandinstallation des WC im Bad habe ich heute fertig bekommen. Das entwickelt sich in eine riesen Schrauberei, damit alles fest und stabil wird. Viele Metallwinkel zieren die Konstruktion.

Mit der Bodenverankerung warte ich allerdings noch, bis das Gestell komplett ist. Mal sehen wie weit ich morgen komme. Bei den schweisstreibenden Temperaturen lass ich es lieber langsam angehen.