Dezember 2007

Datum Wetter Tagebucheintrag
28.12.2007  

552. Baustellentag

Da wir schon lange nicht mehr im Baumarkt waren (hahaha) haben wir uns kurzer Hand entschlossen ein letztes Mal in diesem Jahr (wirklich?) in den Baumarkt zu fahren.

20 Porenbetonsteine wurde gekauft, denn die letzte Duschwand kann gemauert werden. Die Duschwanne hat genügend Zeit gehabt komplet auszutrocknen und ist begehbar. Auf Glasbausteine werden wir verzichten. Über der Dusche werden ein paar Halogenstrahler der Klasse IP67 angebracht, die für genügend Licht sorgen.

Wir haben uns auch noch davon überzeugt, dass auch wirklich alle Weihnachtsartikel im Baumarkt so langsam verschwinden und schon nach Osterhasen ausschau gehalten. Doch von denen war noch nichts zu sehen. Zum Glück.

27.12.2007  

551. Baustellentag

Die vergangenen Festtage haben wir ruhig angehen lassen. Ein paar Kleinigkeiten haben wir erledigt. Dinge, die schnell und ohne großen Aufwand sowieso bald hätten gemacht werden sollen. So ist Katja's Nähzimmer jetzt richtig ausgeleuchtet, ein Regal für die ganzen Kochbücher steht jetzt in der Küche und vernünftige Halterungen für die Erkerbeleuchtung sind angebracht.

Zwischendurch war am 24.12. noch ein Baumarktbesuch angesagt. Hier haben wir uns ein neues Werkzeug geschenkt. Eine Bosch PMF 180 E lag nach kurzem Überlegen im Einkaufswagen. Schon lustig, wenn die Frau darauf besteht Werkzeug zu kaufen statt Schuhe :-)

Vor allem aber war es unser erstes richtiges Weihnachten im eigenen Haus. Letztes Jahr haben wir ja die ganzen Weihnachtsfeiertage mit unserem Umzug zu tun gehabt. Da war an ausruhen nicht zu denken.

20.12.2007  

544. Baustellentag

Der Betonspachtel trocknet vor sich hin, ist allerdings noch nicht komplett durchgehärtet. Somit ist an einen letzten Schleifgang noch nicht zu denken. Schade eigentlich, denn ich würde gerne die Abdichtung beginnen.

Also habe ich mich dazu entschlossen nichts zu tun, was auch nicht wirklich schwer fällt. Denn mit einbrechender Dunkelheit befällt ich eine absolute Lustlosigkeit. Dabei gibt es noch so viele Kleinigkeiten, die darauf warten endlich erledigt zu werden. Und das sind keine großen und schweren Dinge. Aber irgendwie fehlt der Antrieb.

Das liegt wohl auch daran, dass es im ganzen Haus keinen Platz mehr gibt, wo man quasi sein Werkzeug aufbauen und nach erledigter Arbeit auch mal liegen lassen kann. Jede bauliche Aktion bedingt, dass alles wieder bei Seite geräumt werden muss, sonst stolpert man ständig über das Zeug und schiebt es von rechts nach links.

Das frustriende ist ja, dass wir einen Kellerraum hätten, in dem auch später die Werstatt eingerichtet werden soll. Doch der ist voll mit Gerümpel. Also bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich selbst in den Hintern zu treten und endlich in die Pötte zu kommen. Ich werde als erstes eine Liste der zu erledigenden Arbeiten, gestaffelt nach Prioritäten, erstellen und dann beginnen diese Punkt für Punkt abzuarbeiten. Sonst werde ich nie fertig. Auf geht's!

19.12.2007  

543. Baustellentag

Nach endlosem Schleifen habe ich heute noch ein paar kleinere Unebenheiten mit dem Betonspachtel an der Duschtasse beseitigt. Jetzt muss die Masse erst mal wieder trocknen, bevor als nächstes die Isolierung der Bodenkanten erfolgen kann. Aber jetzt sieht die Fläche sehr gut aus und auch das Gefälle zum Wasserablauf passt; sagt zumindest die Wasserwaage. Vom Auge her würde ich behaupten die Duschtasse ist absolut waagerecht.
17.12.2007  

541. Baustellentag

Der aufgetragene Betonspachtel ist inzwischen durchgehärtet. Also kann ich morgen damit beginnen die kleinen Unebenheiten abzuschleifen. Damit das nicht wie Hölle staubt, werde ich das mit der Hand machen und nicht mit der Schleifmaschine. Die Wäsche wird's mir danken und Katja auch. Somit steht also der nächste Arbeitsschritt für morgen fest.
14.12.2007  

538. Baustellentag

Heute habe ich mir mal einen Gleittag in der Firma gegönnt. Trotzdem ist an ausschlafen nicht zu denken. Einmal nerven die Katzen seit 6:00 Uhr in der Früh und dann möchte ich noch die Duschtasse endlich fertig machen.

Also gings früh raus aus dem Bett und nachdem die Katzen versorgt waren und die morgentliche Tasse Kaffe intus war, hieß es also Duschtassenausgleichsspachteln. Die Betonspachtelmasse läßt sich hervorragend anmischen und verteilen. Was mir persönlich Probleme bereitet ist das Gefälle. Paßt es Längs stimmt es Quer nicht mehr und umgekehrt. Aber mit viel Einsatz und Geduld habe ch es dann doch noch hinbekommen.

Jetzt muss der Betonspachtel erst mal trocknen. Dann wird er geschliffen und eventuell noch eine Schicht aufgetragen für die kleinen Unebenheiten, die beim Schleifen nicht beseitigt werden konnen.

Das die Aktion Selbstbaudusche so ein Aufwand macht, hätte ich nie gedacht. Aber ich wollte es ja nicht anders.

11.12.2007  

535. Baustellentag

Heute wurde erst einmal Bürokram erledigt. Dann ging es noch schnell daran eine Gardinenstange anzubringen. Also nichts aufregendes und weltbewegendes. Aber wenigstens wieder etwas, was von der Arbeitsliste gestrichen werden kann.
09.12.2007  

533. Baustellentag

Eine Lücke mit Sonnenschein haben wir sofort ausgenutzt und unsere bestellte Hausnummer angebracht. Jetzt werde wir hoffentlich von jedem Besucher auch wirklich gefunden und wir können das Papierschild aus dem Küchenfenster entfernen.

Für die Anbringung bin ich gestern noch extra in den Baumarkt gefahren und habe Injektionsmörtel besorgt. Damit habe ich die Bolzen der Hausnummer in den Dübel befestigt. Wenn der nach 6h ausgehärtet ist bekommt man die Hausnummer nicht mehr ab und Feuchtigkeit kann nicht mehr in die Löcher eindringen.

05.12.2007  

2. Hochzeitstag

Heute hat die Arbeit geruht. Wir haben Urlaub und genießen unseren Hochzeitstag bei einem Ausflug nach Frankfurt. Neben Sushi bis zum Abwinken haben wir nach bestimmten Tellern gesucht. Die hatten wir mal in einer Kochsendung gesehen und beide waren wir von dem Design begeistert. Nach Recherche haben wir dann auch den Hersteller herausgefuden.

Und wir haben sogar diese Teller gefunden und uns zwei davon als Geschenk für uns gekauft. Jetzt heißt es also zu überlegen, was wir kochen, damit wir diese two in one Teller auch ausprobieren können.

Mit einem Bummel über den Weihnachtsmarkt haben wir den Tag so langsam ausklingen lassen und haben zu Hause dann noch so einige Flaschen Sekt geleert.

04.12.2007  

528. Baustellentag

Die obere Beplankung der Zarge vom Computerzimmer musste ich noch einmal abmachen. Sie war schief angebracht. Zum Glück hatte ich noch nicht verspachtelt. Wenn der Querbalken schief ist, wird natürlich alles schief. Dabei hatte ich mich darauf verlassen, dass alles von Seiten Massa gerade ist. Aber 1 cm Höhendifferenz konnte nicht übersehen werden.

Also hiess es für mich eine passende Unterfütterung zu bauen und dann das Rigips wieder anzuschrauben. Jetzt kann ich also ganz beruhigt die selbstgebaute Zarge für die Schiebetür verspachteln.

02.12.2007  

526. Baustellentag

Wir haben uns entschlossen für das Computerzimmer keine normale Tür einzubauen. Statt dessen wird es eine Schiebetür geben. Und zwar eine Schiebetür aus Stoff. Einer der Gründe ist der, dass hier Seppel immer auf Katjas Stuhl liegt. Und wenn wir ihm jetzt eine Tür vor die Fellnase bauen, dann findet er sich wegen seiner zunehmenden Blindheit nicht mehr zurecht.
So kann er auch weiterhin auf seinen Lieblingsstuhl und es gibt keine Tür, die plötzlich zuschlagen kann und ihn ein-/aussperren.

Also habe ich mich heute daran gemacht die Türrahmen mit Rigips zu verkleiden, damit sie später verputzt werden können. Im wahrsten Sinne des Wortes also: Alles für die Katz.