September 2006

Datum Wetter Tagebucheintrag
30.09.2006  

138. Baustellentag

Heute haben wir mal wieder Rigips verarbeitet. Der HWR ist soweit fertig, wie er darf. Auch in der Küche haben wir noch einige Platten angebracht.
Wie die Abwasserrohre verlegt werden könnten haben wir uns zwischendurch dann auch noch überlegt. Denn einen Kasten in der einzigsten Ecke in der Küche können wir nun wirkich nicht gebrauchen. Also werden wir versuchen den Sanitärmenschen davon zu überzeugen, dass das Fallrohr vom Bad nicht durch die Küchendecke direkt nach unten gehen darf. Unter der Decke im Fach, was wir noch offen gelassen haben, wäre ideal. Genug Gefälle wäre vorhanden. Ob's aber auch so gemacht werden darf wie wir uns das vorstellen...
Wirklich schade das man hier nicht schon vorab von den Handwerkern informiert wird was geplant ist.

Zwischendrinn war noch ein Estrichlegermeister bei uns zu Besuch und hat uns seine Dienste angeboten. Er kennt sich mir Massa-Ausbauhäusern aus und hat schon direkt auf die Problematik mit dem Aufbau bei Fußbodenheizungen hingewiesen. In der Regel sollten gute 6cm noch für den Estrich übrig bleiben. Mit dem Standardaufbau der Fußbodenheizung blieben aber weniger als 5cm. Hier müssen wir also nochmal mit dem Heizungsbauer reden. Außerdem sollen wir, bevor die Fußbodenheizung eingebaut wird, noch eine Trittschalldämmung mit 5mm Stärke auslegen. Über der Fußbodenheizung mach es nämlich keinen Sinn.

29.09.2006  

137. Baustellentag

Rohre verlegen war heute angesagt. Zuerst musste ich die provisorische Eingangstreppe aus Paletten wieder auseinandernehmen und beiseite stellen. Dann konnte ich die Rohre verlegen. Insgesamt passt das Gefälle. Ich habe immer kleine Sandhügel angeschüttet und dann das Gefälle mit der Wasserwaage kontrolliert und ggf. Sand dazu gegeben oder wieder weg genommen. Wenn es gestimmt hat kam sofort reichlich Sand dazu, dass die Rohre nicht mehr verrutschen können.
Was mir noch unklar ist, das ist der Anschluß eines KG-Rohres DN100 an das Fallrohr mit 80mm Durchmesser. Ich hoffe hier gibt es irgendwelche Adapter. Oder ich muss ein kurzes Stück KG über das Fallrohr schieben. Nur sieht das dann be...scheiden aus.
Jetzt ist auf jeden Fall erstmal am Haus entlang soweit alles verrohrt und es fehlt nur noch die Zusammenführung der beiden Fallrohre und der Zisternenanschluß. Das mache ich irgendwann die nächsten Tage. Am Wochenende müssen Katja und ich erst mal die letzten beiden Räume mit Rigips beplanken, dass der Elektriker los legen kann. Ach ja. Die Eingangstreppe habe ich natürlich auch wieder aufgebaut.
28.09.2006  

136. Baustellentag

Ich konnte mich heute mal wieder richtig austoben. Den Graben für den Zisternananschluß habe ich heute ausgehoben. Zumindest so, dass ich nicht mehr viel korrigieren muss. Dafür musste ich auch die Palettentreppe abbauen und später dann wieder aufbauen. Mal sehen wann ich die Rohre legen kann. Ein Fallrohr (das an der Straße) muss ich noch kürzen. Durch das Gelände sitzt es etwas tiefer als das hintere. Und noch tiefer wollte ich nicht graben. 18cm Höhendifferenz brauche ich so nur zu ereichen.
Also eins weiß ich jetzt ganz genau. Tiefbauer und Trockenbauer wären keine Berufe für mich. Aber die Erfahrung möchte ich dennoch nicht missen. Auch wenn die Blasen blutig sind, macht es Spaß vieles an unserem Haus mit eigenen Händen, Schweiß und Blut zu bauen.
27.09.2006  

135. Baustellentag

Viel zu berichten gibt es heute nicht. Eigentlich gar nichts. Katja hat heute endlich die bestellte Anhängerkupplung für ihr Auto angebaut bekommen. Jetzt können wir wenigstens wieder die Baumärkte in der Umgebung leer kaufen. Und ich war bei einem Kunden.
Folglich ist auf der Baustelle nichts passiert. Dafür haben wir am Spätnachmittag noch einen Bummel durch drei Baumärkte in Wetzlar gemacht. Gesucht haben wir gezielt nach einem Beleuchtungssystem für den Unterbau in der Küche und sind auch fündig geworden. Ein Stecksystem bestehend aus Lampen und Steckdosen, welches uns gefällt. Dann haben wir uns noch umgesehen nach Designplatten für die geplante Schneckendusche und sind auch hier fündig geworden. Und diese Platten können wir auch als Arbeitsplatte in der Küche verwenden. Katja möchte ja schon immer eine Granitarbeitsplatte haben, aber das würde unser gestecktes Ausgabenziel für die Küche übersteigen. Also haben wir beschlossen die Arbeitsplatte mit Granitfliesen zu belegen. Auch hier sind wir inzwischen schon fündig geworden.
Der Wunschzettel ist also geschrieben und wird wohl demnächst von uns nach und nach abgehakt.
26.09.2006  

134. Baustellentag

Das Montageloch müsste jetzt den Anforderungen der OVAG genügen. Ich habe es heute noch einmal vergrößert. Jetzt heißt es warten auf den Anschluß und hoffen das die Jungs vom großen T es auch zeitnah hinbekommen ihr Kabel ebenfalls anzuschließen. Sonst habe ich nämlich die Befürchtung, dass mir der Graben absäuft, wenn es anfängt heftiger zu regnen.
Da mir langweilig war (hahaha) habe ich mir schon mal die Regenfallrohre angeschaut und mir einen Plan zurecht gelegt wie ich diese an die Zisterne anschließe und was ich an KG-Rohre dafür benötige. Das wird dann auch wieder eine scheiß schöne Buddelei. Auf gute 10m muss ich da den Graben ausheben. 1,50m habe ich heute schon geschafft. Danach war mir nach Feierabend und außerdem hatte ich Hunger. Also ab nach Hause.
25.09.2006  

133. Baustellentag

Auch heute habe ich meine Sandkastenspiele fortgesetzt. Mühsam habe ich mich unter dem Kabelstrang durchgebuddelt. Aber die vorgeschriebenen 30cm schaffe ich mit dem kleinen Gartenschüppchen nicht. Dazu ist der Boden unter dem ganzen Sand und Schotter einfach zu lehmig.
Mit einem Meißel hatte ich anfangs noch versucht den Boden aufzureissen bzw. zu lockern. Ohne Erfolg. Jetzt werde ich mal meinen zuständigen Sachbearbeiter bei der OVAG anschreiben, ob die von mir erreichten Maße nicht doch ausreichend sind. Vielleicht habe ich ja Glück und es reicht.

Auf dem Nachhauseweg hat mich dann noch ein Handwerker angerufen, der sich für den Auftrag der SAT-Anlage interessiert. Da ich mich im Vorfeld bereits ausgiebig mit der Thematik beschäftigt hatte, habe ich schnell gemerkt, dass der Mann wirklich Ahnung hat und er vielleicht, dass kein Greenhorn am anderen Ende am Hörer sitzt. Geplant wurden:

  • SAT-Anlage mit Quadrobox
  • 80cm Spiegel
  • Festplatten Recorder mit 2 eingebauten Receiver und 80GByte Festplatte (soviel nehmen wir ja nicht auf)
  • Anbringung an der Giebelseite statt auf dem Dach (Dichtigkeit und Wartung sind einfacher
  • Montage, Fahrtkosten etc.

  • Jetzt bin ich auf das Angebot gespannt, dass er mir noch heute per Mail zukommen lassen will.
    24.09.2006  

    132. Baustellentag

    Katja durfte heute ja Arbeiten und da konnte ich mir die Arbeit auf der Baustelle aussuchen. Da ich den Versorgungsgraben (Strom und Telefon) seit Wochen vor mir hergeschoben habe, war heute also ein bisschen graben angesagt.
    Nach 6 Stunden buddeln, hacken und schippen war ich fix und fertig. Der Boden kann einen wirklich zur Verzweiflung bringen. So ca. 4m musste ich mich in einer Tiefe zwischen 1m und 70cm zur Straße durchgraben. So ein paar dressierte Maulwürfe hätte ich liebend gerne gehabt. Im Branchenbuch habe ich allerdings keinen Eintrag dazu gefunden.
    Als ich dann endlich auf die gelben Fähnchen von Telekom und OVAG gestoßen bin, war ich schon der Meinung es bald geschafft zu haben. Doch das war ein Satz mit X.
    Sagenhafte 6 Starkstomleitungen und das Telekommbakel auf der falschen Seite haben mich fast um den Verstand gebracht. Das ganze Kabelzeugs muss ich ja 30cm untergraben. Und 15cm unterhalb der Kabel fängt wieder Lehmboden an. Mit meiner Maurerkelle und der Gartenschaufel ist da kein durchkommen mehr. Da muss ich mir noch was einfallen lassen, wie ich an der Stelle tiefer komme. Zumal ja die Kabel auf einer Breite von fast einem halben Meter verlegt wurden.
    Als Katja dann angekommen ist war ich erschöpft, kaputt und alle (Man(n) ist keine 20 oder 30 mehr). Zudem hat sich die Sonne sehr wohl auf meinem Rücken gefühlt. Der leuchtet jetzt wunderschön im Dunkeln und morgen kann ich mir 'ne Feder ins Haar stecken und Indianer spielen.
    Eigentlich wollten wir noch Reibekuchen machen aber ich habe die falsche Pfanne mitgenommen. Der Teig klebt sofort fest. Naja, habe halt die erste Pfanne aus der Küche gegriffen.
    Als Alternative blieb da nur McD übrig. Katja ist losgefahren und ich habe mir die Zeit wieder mit Sandkastenspielen vertrieben. Viel gebracht hat es nicht wirklich was, außer der Erkenntnis, dass ich so nicht weiter kommen werde. Nach dem Essen hatte ich wirklich keine Lust mehr noch irgendwelche Rigipsplatten an die Wand zu schrauben. Die Hände sind mit Blasen übersäht, der Rücken tut weh und und brennt ein wenig.
    Also ab nach Hause, Duschen und jetzt versuche ich hier ins Tagebuch zu schreiben ohne eine Blase zu treffen. Es funktioniert, wie man lesen konnte.
    23.09.2006  

    131. Baustellentag

    (Ri)Gipstage in Ranstadt. Unser Fachman für die Verarbeitung von Gips zur Verfüllung von Spalten hat heute wieder zugeschlagen und ettliches an Gips verarbeitet. Während dessen haben Katja und ich fleißig für Nachschubspalten gesorgt und die Diele und Küche mit Rigipsplatten beplankt. Jetzt fehlen nur noch Gäste-WC und HWR ein paar Platten.
    Mittags sind wir noch zum Baumarkt gefahren und haben noch einiges an Nachschub besorgt. 260 kg hochbelastbare Niveliermasse für den Heizungsraum. Mein Versuch mit Fließestrich war letztendlich nämlich nicht unbedingt von Erfolg gekröhnt. Etwas krumm und schief ist der Boden doch geworden. Dann noch einen Dual-Baustrahler, denn es wird ja jetzt schon merklich früher dunkel und ohne Licht läßt sich schlecht arbeiten. Und noch ein paar Kleinigekeiten.
    Gegen 17:00 Uhr haben wir drei dann Feierabend gemacht. Der Gipser vom Dienst hat ja wieder einen langen Heimweg und Katja darf morgen (am Sonntag) zur Frühschicht. Da haben wir zwei kurzerhand entschlossen nochmal in den Baumarkt zu fahren. Ansetzgips stand unter anderem noch auf unserer Liste. Und dann haben wir die ersten Sachen für die in weiter ferne geplante Terasse gekauft. Ich hatte diese schon mal gesehen und Katja gefielen sie auf Anhieb. Zwei schöne Granitsteine, die als Petroleumlampe fungieren. Die habe ich zu Hause sofort ausprobieren müssen. Uns gefallen sie. Schlicht und einfach ohne viel Schnickschnack. Mit zwei warmen Flammenscheinen haben wir im Hof dann den Tag erstmal ausklingen lassen.
    22.09.2006  

    130. Baustellentag

    Für zwei Stunden haben wir es heute wieder stauben lassen und weiter Rigips an die Küchenwände gebracht. Der Vorratsraum ist fertig und in der Küche haben wir den Zugangsbreich vollendet.
    Da hat unser Gipsmeister (mein Vater) für morgen genug zu tun und wir können uns ganz auf die jetzt anfallenden Schnibbelarbeiten konzentrieren.
    21.09.2006  

    129. Baustellentag

    Wir haben endlich wieder mal Rigips an die Wände gebracht. Nur große Platten, damit wir auch ein Erfolgserlebnis haben. Die Schnibbelarbeiten verlegen wir wohl auf's Wochenende. Jetzt glauben wir wirklich daran, dass es nicht mehr lange bis zum Einzug sein kann.
    20.09.2006  

    128. Baustellentag

    Viel Arbeit auf der Baustelle und keiner geht hin.
    Katja hat heute ihr Auto verkauft. Leider ist nicht ganz eine Anhängerkupplung als Gegenwert dabei rausgekommen. Aber immerhin noch genug. Und meiner einer war bei einem Kunden.
    Ergo konnte sich die Arbeit heute mal von uns erholen (oder so ähnlich).
    19.09.2006  

    127. Baustellentag

    Spanplatten sind für's erste abgehakt. Was bleibt sind 3 schmale Fächer für die Sanitärinstallation in Küche und Gäste-WC und den Heizungsverteiler im HWR für die Fußbodenheizung im EG. Diese Platten schneiden wir noch zu und stellen sie beiseite oder bringen sie nur provisorisch mit 2 Schrauben an.
    Bisher hat das Material immer perfekt ausgereicht. Und wenn ich mir den Stapel Rigips anschaue dürfte es hier auch nicht zu einem Versorgungsengpass kommen.

    Auf jeden Fall haben wir das Tagesziel heute erreicht und können jetzt das Rigips angehen. Allerdings machen wir morgen eine Zwangspause. Ich muss zu einem Kunden und Katja verkauft ihre alte Rennschüssel zu einem hoffentlich guten Preis, der die bestellte Anhängerkupplung für Katja's Scenic wieder reinbringt.

    18.09.2006  

    126. Baustellentag

    Viel zu berichten gibt es heute nicht:
    Angekommen - umgezogen - Spanplatten gesägt - Spanplatten an die Innenwände im Gäste-WC - Feierabend

    Für 6 schmale Spanplatten haben wir fast zwei Stunden benötigt. Und das selbe kommt dann morgen nochmal im HWR auf uns zu. Aber dann kommen endlich wieder Rigipsplatten. Darauf freuen wir uns schon, denn das heißt dann auch, dass wir endlich soweit sind, den Elektriker und Heizungs-/Sanitärbauer kommen zu lassen.

    17.09.2006  

    125. Baustellentag

    Spanplattentag auf der Baustelle.
    Wieder haben wir heute Spanplatten an die Wände geschraubt. Aber fertig geworden sind wir doch nicht. Katja hat noch einen Teil gedämmt und ich habe die letzte K&R-Fensterbank gebaut.
    Die Flurwände von Gäste-WC und Abstellkammer passen in den Spanplattenmaßen nicht wirklich. Sägearbeit war also angesagt und das kostet einfach zu viel Zeit. Zum Glück ist es nicht mehr viel, was an Spanplatten noch verarbeitet werden muss. Das Gäste-WC und der HWR innen fehlen uns noch und in der Küche noch ein schmaler Teil. Wobei wir hier das letzte Fach wieder offen lassen müssen für die Wasserinstallation.

    Nach der Wasser- und Heizungsinstallation haben wir bestimmt noch eine Woche (oder mehr) an Arbeit vor uns, auch die letzten Span- und Rigipsplatten anzubringen.
    Wenn alles nach Plan läuft sollten wir nächstes Wochenende die letzte Rigipsplatten angebracht haben. Dann kann Strom, Wasser und Heizung endlich kommen. Das Ende der Ausbauarbeiten naht und darüber freuen wir uns.

    Nein so schnell dann doch nicht. Vorher muss ich ja noch den Graben buddeln für die Strom und Telekom-Anschlüsse. Ohne diese braucht der Elektriker nicht zu kommen.

    Ach ja...eine kleine Schnitzarbeit habe ich ja noch. Die Haustür muss im Rahmen auch noch mit Rigips beplankt werden. Das machen wir aber ganz zum Schluß aus Reststücken, wenn alles andere soweit fertig ist. Dafür jetzt schon eine Platte zerschneiden möchten wir nicht.

    16.09.2006  

    124. Baustellentag

    Heute haben Katja und ich einen großen Schreck bekommen. Eigentlich sollte heute noch der Bremskontaktschalter am Auto ausgewechselt werden. Als ich den Motor anlassen wollte sprang er nicht an. Nachdem wir das übliche kontrolliert hatten (Zündkerzen, Benzin usw.) habe ich beim Händler angerufen und ihm gesagt, dass der Wagen nicht anspringt. Sein Grinsen konnte ich fast durch's Telefon sehen. Wegfahrsperre sagte er bloß.
    Ich hatte nämlich heute morgen das Auto nicht abgeschlossen und dann schaltet sich die Wegfahrsperre ein. Zum Einkaufen sind wir nämlich mit meinem Auto gefahren.
    Nachdem ich dann nach Anleitung die Wegfahrsperre deaktiviert habe, sprang der Motor sofort an. Katja und mir hätte man bestimmt die Erleichterung angesehn, so uns denn jemand gesehen hätte.

    Also erst mal zur Werkstatt, den Schalter einbauen lassen. Das ging ziemlich flott und wir wollten uns Richtung Ranstadt aufmachen. Nach einem kleinen Umweg habe ich dann bemerkt, dass der Wagen nicht mehr richtig zieht und wir das Gefühl hatten, es trete jemand ständig auf die Bremse. Das war dann unser zweites Blutdrucksteigendes Erlebnis heute. Rechts rann und nochmal in der Werkstatt angerufen. Tja, da hat der gute Mensch wohl den Schalter zu stark festgeschraubt und der drückt jetzt das Bremspedal nach unten. Nachdem ich dann, mit einer Hand das Handy am Ohr haltend, den Schalter etwas gelöst hatte, gab es einen Ruck und die Bremsen lösten sich. Aufatmen war angesagt. Sollten wir es heute wirklich noch bis zur Baustelle schaffen?

    Wir haben es geschafft! Und das ohne weitere. Jetzt war es zwar schon später als geplant aber trotzdem haben wir angefangen den Abstellraum der Küche von innen zu beplanken. Hier musste ich immer die Spanplatten auf eine Fachbreite zurecht schneiden, da sonst kein Anbringen möglich gewesen wäre. Gar nicht zu reden davon, dass keine Platte in den Raum hätte gebracht werden können.
    Nachdem alle Platten befestigt waren hat Katja dann angefangen zu dämmen und ich konnte mich zwei Fenster widmen, die ja noch innen mit Rigips beplankt werden mussten.
    Auch hier habe ich unsere Fensterbankkonstruktion (2 Spanplatten und 1 Rigipsplatte) gebaut, die wir später dann mit noch Mosaicfliesen belegen werden.
    Katja hat dann angemerkt, dass evt. die 60er Dämmwolle nicht reichen könnte. Das warten wir dann mal ab und müssen ggf. dann mit unserem Bauleiter sprechen, dass wir noch 60er bekommen. Von uns auch im Tausch, da wir 200er und 160er in Massen übrig haben.
    Damit war der Baustellentag auch schon zu Ende. Wir haben noch gemütlich was gegessen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht. Morgen geht es dann weiter mit den letzten Spanplatten (hoffentlich).

    15.09.2006  

    123. Baustellentag

    Inzwischen sind Katjas Autos ab- bzw. angemeldet und meiner hat endlich neue Bremsen. Jetzt können wir auch wieder sicher zur Baustelle fahren. Das haben wir dann heute Nachmittag auch gemacht und noch ein paar kleinere Rigipsplatten unter die Decken im Küchenflur und in der Speisekammer geschraubt. Zudem haben wir noch eine Wand mit Spanplatten beplankt. Es ist nur noch ein Viertel im Erdgeschoss mit Span- und Rigipsplatten zu beplanken.
    Jetzt bin ich gespannt was wir alles am Wochenende schaffen.
    14.09.2006  

    122. Baustellentag

    Unsere freie Zeit, die wir eigentlich Wochentags für die Baustelle haben, ist wieder mal für das neue Auto drauf gegangen. Wir haben es abgeholt und Katja ist dann endlich ab Montag wieder mobil. Das freut sie, aber auch mich, denn ich kann morgens endlich wieder 1h länger schlafen =:-)
    13.09.2006  

    121. Baustellentag

    Telefonat mit dem Elektriker und dem Heizungsbauer. Wie groß sind eigentlich die Raumthermostate und was für Abstände zu Schalter/Dosen und Löcher soll ich einhalten bzw. bohren?. Der Elektriker sagt uns nämlich, dass dafür ein 68er Loch gebohrt werden soll/muss. Heute sagt mir der Heizungsbauer, dass die Thermostate die Außenmaße 7,3 x 7,3 x 2,7 cm haben und nicht in ein 68er Loch passen. Die werden einfach auf die Wand geschraubt. Von hinten erfolgt nur der Anschluß durch ein 10mm Loch. Na prima. Hätte ich mich an die Aussage des Elektrikers gehalten, dann wären jetzt einige Löcher aber sowas von falsch. So ist es zum Glück nur eines. Mir kam es gestern einfach komisch vor, das Thermostate in Löcher verschwinden sollen.

    Die Arbeit schreit nach uns, doch heute stellen wir uns taub. Mein Auto musste dringend in die Werkstatt. Leider konnte es heute nicht repariert werden, aber ich kann noch damit fahren. Zum Glück, denn ich muss ja Katja nachts morgens zur Arbeit fahren.
    Jetzt muss ich mal sehen, wie ich Katja, mein Auto, Katja's Auto und das neue Auto unter einen Hut bekomme... Arbeit,neues Auto abholen, Werkstatt, abmelden, anmelden. Und das noch alles diese Woche. Ich denke da geht ein Urlaubstag am Freitag bei drauf. Muss ich doch morgen sofort mal beim Chef vorstellig werden.

    Damit wären wir dann wieder beim Thema. Am Wochenende müssen wir also die verlorene Zeit wieder reinholen.

    12.09.2006  

    120. Baustellentag

    Katja hat heute die Dämmung der Innenwände in Küche und HWR abgeschlossen. Und ich habe mich im Bohren der Steckdosenlöcher im Wohnzimmer geübt. Bisher konnte ich jedes Kabel sofort finden und hinter der Beplankung hervor fummeln. Der Kreisbohrer ist eine Wucht und absolut zu empfehlen. Mittendrinn habe ich dann erst mal aufgehört, da wir für die tiefsitzenden Steckdosen erst mal wissen müssen, wie hoch unsere einzelnen Möbelstücke sind. Nicht das hinterher Steckdosen zu tief oder zu hoch sitzen. Außerdem muss ich noch klären wie groß die Raumthermostate sind bevor ich auch für diese die Löcher bohre..

    Einspruch von Cheffe (Katja):
    Küche nix fertig sein. Nur bischen fertig. Auch HWR nix ganz fertig. Immer nur Teil von viele Wand sein fertig. Aber bald fertig.

    11.09.2006  

    119. Baustellentag

    Statt ein Loch zu graben habe ich heute erst mal den Erker im Wohnzimmer mit Rigips beplankt. Damit sind die Arbeiten im Wohnzimmer vorläufig abgeschlossen.
    Warum ich das Loch nicht gebuddelt habe? Scheinbar gibt es nur zwei Zustände des Bodens. Schlammig nach Regen oder Betonhart, wenn die Sonne scheint. Mit Spitzhacke und Schaufel komme ich nicht wirklich in den Boden. Eigentlich hatte ich gehoft, dass unser Nachbar noch seinen Minibagger stehen hat. Doch leider war der nicht mehr da. Schließlich muss ich am Haus gute 2m tief und zur Straße auf ein Niveau von 1m für das Strom- und Telekomkabel. Mal sehen wie ich das diese Woche noch hinbekomme. Gemacht werden muss es ja doch.
    10.09.2006  

    118. Baustellentag

    Rigipsplatten ohne Ende. Wir haben heute das Wohnzimmer weiter mit Rigips beplankt. Bis auf den Erker mit seinen fummeligen Ecken haben wir das Wohnzimmer jetzt komplett.

    Zur Zeit überlegen wir, wie wir die Außenwände in der Küche mit Rigips machen können, da wir ja noch das letzte Feld in der Decke für die Ab-/Wasserinstallatin offen gelassen haben. Wir werden wohl die Folie direkt an der Außenwand anbringen und später dann unter die Decke tackern. Katja hatte diese Idee und so werden wir es wohl auch machen.

    geplantes Anbringen der Dampfsperre in der Küche

    09.09.2006  

    117. Baustellentag

    Unser Gipsverarbeitungsmeister war heute wieder da und hat uns tatkräftig die lästige Arbeit des Verspachtelns abgenommen. Im OG hat er Bad und Büro und einen Teil des Flurs verspachtelt. Außerdem hat er unser Mittagessen mitgebracht. Frische Gemüsesuppe von Muttern. Die war einfach spitze.
    Während oben also mein Vater fleißig Gips verarbeitet hat, haben Katja und ich im EG Rigips an die Wände geschraubt. Aber zuerst nur die großen Platten soweit es ging. Zwischendurch haben wir drei dann noch in der Küche zwei große Rigipsplatten unter die Decke geschraubt. Katja und ich haben die Platten auf den Leitern jongliert und mein Vater hat die Stützen untergesetzt. Zu unsrem Leidwesen können wir nicht mehr unter die Decke schrauben, da der Installateur ja noch Leitungen nach oben verlegen muss. Und bevor der uns unsere Dämmung und Dampfsperre zerdeppert lassen wir lieber noch den Teil der Decke auf.

    Dann wollten wir eigentlich weiter die schmalen Rigipsplatten im Wohnzimmer anbringen. Doch was machen wir mit den Fensterbänken? Ein Thema, dass wir immer wieder mal angesprochen hatten, aber nie eine endgültige Entscheidung getroffen hatten. Schnell waren Katja und ich uns einig, dass "normale" Fensterbänke für uns nicht in Frage kommen. Also haben wir kurzerhand entschlossen, den vorhandenen Platz mit Holz zu unterfüttern und oben drauf eine Rigipsleiste anzubringen. Darauf kommen dann kleine Mosaikfliesen. Das reicht vollkommen als Fensterbank. Zumindest für uns.

    Wir sind schnell in den Baumarkt gefahren haben reichlich Silikon und noch ein paar weitere Sachen eingekauft. Damit dann wieder nach Hause und angefangen die Fensterbänke zu bauen. Zwei Lagen Spanplatten und darauf Rigips passt ganz genau. Die Lücken habe ich je Lage noch mit Silikon ausgespritzt und jede Lage mit Silikon verklebt. Das sollte reichen. Spaßeshalber habe ich noch erwähnt, dass wir doch die Mosaikfliesen schon hätten kaufen können. Katjas Blick sprach Bände ;-)

    Meinen Vater haben wir dann nach 9 Stunden Gipsarbeiten nach Haus entlassen, denn 2 Stunden Autofahrt hat er ja noch vor sich. Katja und ich haben dann überlegt, ob wir noch weitermachen. Aber letztendlich hat unser beider Schweinehund (der innere) gewonnen und wir haben uns auch auf den Weg nach Hause gemacht. Für heute reichts einfach. Schließlich haben wir ja Sonntag nichts besseres vor und fahren mal auf die Baustelle. Vielleicht überkommt uns ja die Ausbaulust.

    08.09.2006  

    116. Baustellentag

    Auch heute waren wir nicht auf der Baustelle. Viel mehr mussten wir uns um Katjas neues Auto kümmern. Wir haben den Scenic heute gekauft. Vorher waren wir natürlich noch in unserer Werkstatt und dort wurde der Wagen in Augenschein genommen. Äußerlich und auch motormäßig ist soweit alles in Ordnung. Es wurde aber auf der Hebebühne festgestellt, dass beide Schraubenfedern vorne gebrochen sind und der Bremslichtkontakt funktioniert nicht. Diese Sachen werden auf Kosten des Verkäufers noch repariert und wir bezahlen deswegen keinen Cent mehr. So sind wir also ins Geschäft gekommen. Der Kaufvertrag ist unterschrieben und Katja kann den Wagen nächste Woche abholen und bezahlen. Letzters allerdings ungern.
    07.09.2006  

    115. Baustellentag

    Wieder hat Katjas Auto heute den Geist aufgegeben. Jetzt ist endgültig Schluß! Die Karre bekommt ihre letzte Ölung! Mit Baustelle war heute demzufolge nichts.

    Also habe ich mich früh auf den Weg gemacht, um Katja an der Werkstatt abzuholen. Dann sind wir rumgefahren und haben nach Autos ausschau gehalten. Und wir sind fündig geworden. Zum Einen haben wir uns einen Renault Kangoo angeschaut, der bei Ebay zur Versteigerung angeboten wird. Und zum Anderen haben wir bei einem Händler einen Renault Megan Scenic gefunden. Beide Fahrzeuge machen einen passablen Eindruck und sind nicht zu teuer. Wobei wir allerdings davon ausgehen, dass der in Ebay angebotene noch deutlich im Preis steigen wird und unser Limit übersteigt.
    Für Katja ein Auto zu finden ist schon schwierig, denn sie fährt ja bekanntlich nur Automatik. Und solche Kfz sind in Butzbach sehr rar.

    Gedanklich habe ich mich eigentlich schon für den Scenic entschieden. Die Probefahrt war soweit in Ordnung und der Motor sieht auch noch gut aus. Auf jeden Fall werde ich vor Kauf das Auto noch in unserer Werkstatt unseres Vertrauens vorbeibringen, damit sch die Jungs den Wagen mal anschauen. Zum Glück ist die Werkstatt nur ein paar hundert Meter entfernt.

    Da Katjas Auto jetzt in der Werkstatt steht muss ich morgen früh, eigentlich mitten in der Nacht(!), um 3:45 Uhr (dreiuhrfünfundvierzig!) mit aufstehen und sie zur Arbeit bringen. Das hat aber den Vorteil, dass ich auch früher Feierabend machen muss, denn abholen soll ich sie ja dann auch wieder ;-)

    06.09.2006  

    115. Baustellentag

    Gemütlich ging es zu auf der Baustelle. Als erstes haben wir noch ein paar Spanplatten fertig verschraubt. Danach ging es wieder los mit der Dampfsperre. Kaum zu glauben wie einem das Anbringen inzwischen von der Hand geht. Ruckzuck war das Wohnzimmer in Folie verpackt. Nebenbei habe ich noch fleißig abgeklebt. Morgen kommt dann der letzte Rest der Dampfsperre an Erker und Haustür.

    Kleine Anmerkung am Rande. Die erste Post trudelt auch schon mit der Baustellenadresse ein. Also werden wir wohl schon mal den Briefkasten anbringen müssen. Sonst werden die Briefe noch vom Winde verweht und zur Luftpost oder aufgeweicht, wenn es mal wieder regnet.

    05.09.2006  

    114. Baustellentag

    Und keiner war auf der Baustelle. Heute haben wir uns Urlaub vom Bau gegönnt. Katja hat sich die Haare machen lassen und ich habe zum Ausgleich dafür 1 Stunde länger im Büro gearbeitet.

    Getroffen haben wir uns dann in Butzbach und sind Essen gewesen. Zur Abwechslung mal nichts vom Grill oder Backofen, sondern chinesisch.
    Jetzt sitzen wir beide satt vor den PCs. Ich schreibe hier meine Zeilen und Katja schaut sich andere Bautagebücher an.

    04.09.2006  

    113. Baustellentag

    Die Hälfte vom Erdgeschoss ist in Frischhalte...ähm..Dampfsperrenfolie eingepackt. Die Hälfte? Nein nicht ganz. Eine kleine Ecke trotzt unseren Verpackungskünsten. Aber das ändert sich bald.
    Nach einem gemütlichen Abendessen im Schlafzimmer Pausenraum haben wir uns dann auf den Weg zu unserer Schlafstätte gemacht.
    03.09.2006  

    112. Baustellentag

    Alle Außenwände sind jetzt im EG komplett mit Spanplatten beplankt.
    In den kleinen Räumen teilweise eine besch...eidene Fummelarbeit. Nichts passt wirklich auf die berühmten 124,5cm Plattenbreite. Also haben wir Stückwerk gemacht und teilweise konnten wir auch Reste verarbeiten.
    Ach ja, im HWR haben wir gemeinsam auch die fehlende Rigipsplatte unter die Decke geschraubt. Das war wieder mal eine Akrobatikeinlage, dann in dem schmalen Raum bleibt man alle paar cm mit irgendeiner Ecke hängen.

    Die Dampfsperre anzubringen haben wir dagegen nicht geschafft und auch nicht mehr angefangen. Das werden wir dann kommende Woche abends erledigen.

    02.09.2006  

    111. Baustellentag

    SchnapszahlBaustellentag
    Wir haben heuten den Streckenrekord eingestellt. Nein, nicht die An- oder Rückfahrt ist gemeint. Sondern die Menge an Spanplatten, die wir heute an die Wand geschraubt haben. Es sind nur noch ein paar Meter Außenwand übrig. Somit fehlt nur noch 1/5 bei den Außenwände. Das schaffen wir morgen locker. Die Dampfsperre werden wir morgen wohl auch noch anbrigen können.

    Vormittags haben wir noch schnell den Anhänger, der voll beladen war mit Dämmwolle, zum Recyclinghof gefahren. Wieder waren es 100kg Abfall, für die wir 30,- € bezahlt haben. Und die nächste Fuhre wartet schon. Für Rigips wollen (die) 77,- € pro Tonne. Mal sehen wo wir den Rigips-Verschnitt sonst noch preisgünstiger unterbringen.

    Gegen 18:00 Uhr hat Katja dann den Backofen angeworfen und Würstchen gegrillt, die wir dann genüsslich auf dem Balkon verspeist haben. Das Schlafzimmer haben wir schon mal mit der Bierzeltgarnitur ausgestattet. Das wird vorübergehend zum Pausenraum umfunktioniert. Gemütlich haben wir den Samstag auf der Baustelle ausklingen lassen.

    01.09.2006  

    110. Baustellentag

    Einkaufen stand heute auf dem Programm.
    Nein, keine Nägel, Schrauben oder andere Baumarktartikel. Einfache Lebensmittel und Getränke standen auf dem Zettel. Das bedeutet für mich...Baustellenfrei
    Also nach Büroschluss schnell durch die Supermärkte, die Katzen nicht vergessen und nichts wie ab nach Hause. Ich habe schon lange keinen Abend mehr gehabt, wo ich ganz entspannt draußen sitzen kann, ein Fläschchen Bier trinke und es ist noch hell. Schade das solch eine Freizeit viel zu schnell vorbei ist. Genieße ich also die mir noch bleibenden Stunden und schließe für heute das Tagebuch.